Über Mich

Hendrik Lange
MdL Sachen-Anhalt
Mein besonderes Augenmerk gilt der Hochschul-, Wissenschafts- und Bildungspolitik sowie der Umwelt- und der Netzpolitik.
Mein Name ist Hendrik Lange. Ich möchte mich Ihnen hier vorstellen, als Mensch und als Politiker der Partei DIE LINKE aus Halle an der Saale. Ich arbeite für Sie als Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt und im Stadtrat der Saalestadt.
Mein besonderes Augenmerk gilt dabei der Hochschul-, Wissenschafts- und Bildungspolitik sowie der Umwelt- und der Netzpolitik. Mit ein paar Klicks werden Sie alles Wissenswerte über mich und meine Arbeit erfahren und bleiben immer auf dem neuesten Stand.
Lebenslauf
Ursprünglich komme ich aus Quedlinburg, wo ich am 20. Januar 1977 geboren wurde.
1995 Abitur, anschließend 1995-96 Zivildienst
1995 machte ich am Süderstadtgymnasium in Quedlinburg mein Abitur.
Unmittelbar daran anschließend leistete ich meinen Zivildienst im Klinikum Quedlinburg.
Mein Studium im Fach Biologie nahm ich 1996 an der Martin-Luther-Universität (MLU) in Halle auf und schloss dieses mit dem Titel Diplom-Biologe 2005 ab.
1997-2005 hochschulpolitische Aktivitäten
Mein erster wirklicher Kontakt mit Politik waren die bundesweiten Studierendenstreiks 1997. Der bundesweite Protest gegen die Unterfinanzierung des Hochschulwesens und die beabsichtigten weiteren Kürzungen machte mir erstmals die Misere in der deutschen Hochschullandschaft deutlich.
1998-2001 Mitglied im Studierendenrat der „Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“ (MLU)
Aus meinem aktiven Engagement bei der Organisation von Protestaktionen wurde eine rege Tätigkeit im Studierendenrat der MLU, dem ich als gewähltes Mitglied von 1998 bis 2001 ange- hörte. Neben den Funktionen als stellvertretender Präsident und Präsident des StuRa gehörte ich auch dem Vorstand an. Ebenso war ich Gründungsmitglied und Sprecher des LesBiSchwulen Arbeitskreises „ARCUS“ sowie bis 2005 Sprecher des Arbeitskreises „Protest“ des StuRa, auf den die massiven Protestaktionen gegen die Kürzungswellen, gegen die Einführung von Studiengebühren sowie gegen den Abbau der Hochschuldemokratie zurückgehen.
1999-2005 Mitglied im akademischen Senat
2000-2004 Mitglied im Konzil der „Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“
2002 trat ich dann in die PDS ein, welche für mich als Partei die einzig erkennbare ernsthafte Alternative war – und auch als Linkspartei für mich heute noch ist.
Seit 2002 Mitglied der PDS/Linkspartei
Von 1999 bis 2005 war ich ebenfalls Mitglied im akademischen Senat der MLU sowie von 2000 bis zu seiner Auflösung Mitglied des Konzils. In diesen Gremien bekam ich einen tiefen Einblick in die Hintergründe des deutschen Wissenschaftssystems sowie das Funktionieren einer Universität. Ebenso nötig wie in der Politik war dort auch die demokratische Auseinandersetzung mit unter-schiedlichen Positionen und Interessen.
2004 wurde ich für die PDS in den Halleschen Stadtrat gewählt; seitdem bekleide ich in meiner Fraktion die Ämter des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden sowie des bildungspolitischen Sprechers.
2005 Wahlkreismitarbeiter bei Dr. Rosemarie Hein
Nach dem Ende meines Studiums 2005 schloss sich ein halbes Jahr Arbeitslosigkeit (Hartz IV) an, bevor ich im Oktober der Wahlkreismitarbeiter von Dr. Rosemarie Hein wurde.
Seit 2006 Landtagsabgeordneter
Bei den Wahlen im März 2006 wurde ich dann erstmals über die Landesliste in den Landtag von Sachsen-Anhalt gewählt. Dort setze ich mich seither als Sprecher für Hochschul- und Wissenschaftspolitik für einen Paradigmenwechsel in diesen Politikfeldern ein. Bei den Landtagswahlen im März 2011 konnte ich erneut über die Landesliste in den Landtag einziehen. Im März 2016 konnte ich zum dritten Mal über die Landesliste in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen und vertrete die Interessen der Bürgerinnen und Bürger auch in der 7. Legislaturperiode.
2014 – 2019 Stadtratsvorsitzender in Halle
Nach der Kommunalwahl im Mai 2014 wählte mich der Stadtrat von Halle zu seinem Vorsitzenden.
seit 2023 Landesvorsitzender der Partei Die Linke Sachsen-Anhalt
Landtag
Erstmals wurde ich bei den Wahlen am 26. März 2006 über die Landesliste der Linkspartei.PDS in den Landtag gewählt. Seither bin ich fünfmal über die Landesliste der Partei Die Linke in den Landtag eingezogen.
Ich bin für meine Fraktion als Sprecher für Digitalisierung, Energiepolitik, Umweltpolitik, Wasser/Abwasser, Wissenschafts- und Hochschulpolitik tätig. Außerdem bin ich im Landtag u.a. Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt.
Weitere Informationen zu meiner Arbeit finden Sie hier: https://www.dielinke-fraktion-lsa.de/fraktion/abgeordnete/hendrik-lange/
Diäten und Spenden
Die Diät oder auch „Abgeordnetenentschädigung“ soll den Abgeordneten ein ihre Unabhängigkeit sicherndes Einkommen ermöglichen. Die Grundentschädigung für Abgeordnete wurde auf Höhe der Endstufe des Grundgehalts eines Richters der Besoldungsgruppe R1 (= Amtsrichter) festgelegt.
Seit dem 1. Juli 2026 handelt es sich bei der Grundentschädigung um 9.138,55 Euro, die beim Finanzamt auch versteuert werden muss. Sie wird jeweils zum 1. Juli eines Jahres auf der Grundlage der Entwicklung der Bruttoeinkommen von abhängig Beschäftigten in Sachsen-Anhalt angepasst. Maßstab für die Anpassung ist die Veränderung des Nominallohnindexes für Sachsen-Anhalt. Das Statistische Landesamt teilt dem Präsidenten des Landtags bis zum 30. April eines Jahres die prozentuale Veränderung mit.
Zusätzlich zur Grundentschädigung erhalten die Mitglieder des Landtages seit 1. Juli 2021 eine Kostenpauschale von 2.372,27 Euro pro Monat. Sie soll allgemeine, sachlich angemessene Kosten abdecken, die sich bei der Arbeit als Volksvertreter*in ergeben. Darunter zählen zum Beispiel die Aufwendungen im Wahlkreis. Da eine Einzelabrechnung wesentlich aufwendiger wäre, wird für die Begleichung dieser Kosten ein Pauschalbetrag gezahlt.
Zudem stehen ihm Mittel für die Beschäftigung von Mitarbeiter*innen zu, die in der Regel das Gehalt des*der Wahlkreismitarbeiter*in darstellen. Weiterhin werden einmalig Kosten in Höhe von 1.500 Euro für die Erstausstattung des Wahlkreisbüros erstattet. Außerdem gibt es einen Betrag zur Beschaffung von Informationstechnik (IuK) mit einer Obergrenze von 1.800 Euro.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Landtages.
Als 1995 erstmals die Diäten für die Abgeordneten des Landtags von Sachsen-Anhalt erhöht werden sollte, hat die damalige PDS-Fraktion das abgelehnt. Da der Landtag anders entschied, beschlossen die Abgeordneten, einen gemeinsamen Spendentopf ins Leben zu rufen – den „Solidarfonds“. In diesen Fonds zahlen wir regelmäßig einen Teil unserer Diäten ein. Seitdem wird der Solidarfonds genutzt, um Projekte zu unterstützen, die finanzielle Hilfe benötigen. Bis heute konnten wir über 1,5 Millionen Euro bereitstellen, um eine Vielzahl von Initiativen zu fördern, darunter Kinder- und Jugendarbeit, Sportvereine, antifaschistische Initiativen, Kulturvereine und Hilfsprojekte für Menschen in Not. Hier finden Sie weitere Informationen.
Stadtrat
Am 13. Juni 2004 wurde ich erstmals in den Stadtrat von Halle gewählt, dessen Vorsitzender ich von 2014 – 2019 war.
Im Stadtrat bin ich Mitglied des Bildungsausschusses und bildungspolitischer Sprecher meiner Fraktion.
Zudem wurde ich durch den Stadtrat in folgende Aufsichtsgremien delegiert:
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- Mitglied im Verwaltungsrat der Saalesparkasse
- Mitglied im Beirat der Volkshochschule Adolf Reichwein
Aufwandsentschädigungen
Für die Arbeit als Stadtrat erhalte ich folgende Aufwandsentschädigungen:
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- 230 € Pauschalentschädigung pro Monat
- 16 € Sitzungsgeld je Fraktions-, Ausschuss-, Beirats- und Stadtratssitzung
Verwaltungsrat Stadt- und Saalkreisparkasse:
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- 4550 € Pauschalvergütung pro Jahr
- 150 € Sitzungsgeld pro Sitzung
Die Entschädigungen für den Verwaltungsrat sind komplett zu versteuern.